Forschung
9 Artikel
Viele gesellschaftliche Bereiche wären ohne freiwilliges Engagement von älteren Menschen nicht möglich. Aber ab wann ist man zu alt dafür? Eine HSLU-Studie zeigt: Eine feste Altersgrenze gibt es nicht, entscheidend ist die Lebenssituation. Die Sozialanthropologin Simone Gretler Heusser und der Soziologe Mario Störkle plädieren deshalb für ein vielfältigeres Altersbild, in dem Engagement bis ins hohe Alter ebenso Platz hat wie das Recht, sich zurückzuziehen.
10 Jahre HSLU Foundation: Wo Ideen Starthilfe bekommen
Manchmal entscheidet das Startgeld darüber, ob eine Idee Wirklichkeit wird oder in der Schublade bleibt. Und manchmal gefährdet eine kurzfristige finanzielle Notlage ein erfolgversprechend begonnenes Studium. Zwei Fälle für die HSLU Foundation, die dieses Jahr zehn Jahre alt wird. Im Video zeigt Geschäftsführer Ivan Buck, was diese Förderung bewirken kann.
Nicht alle wollen selbst entscheiden
Demokratie und Marktwirtschaft geben uns die Freiheit, selbst zu entscheiden. Doch wie gross ist unser Bedürfnis danach? Eine Studie der Hochschule Luzern und der Universität Freiburg zeigt: Gut ein Viertel der Menschen gibt Entscheidungen lieber ab. Ökonomin Jana Freundt erklärt, weshalb das weder der Demokratie widerspricht noch ein Zeichen von Passivität ist – und was ihre Forschung für Politik und Arbeitswelt bedeutet.
Booster für Blockchain durch die Initiative des Kanton Zug
Der Kanton Zug will knapp 40 Millionen Franken in die Blockchain-Forschung investieren. Transparente Lieferketten, sicheres E-Voting, automatisierte Verwaltungsprozesse – die HSLU hat bereits Erfahrung mit der noch jungen Technologie. René Hüsler und Christine Böckelmann, die die Departemente Informatik und Wirtschaft der HSLU führen, sprechen über das Potenzial von Blockchain und darüber, welche Chancen die Kooperation mit der Universität Luzern in der «Blockchain Zug – Joint Research Initiative» bringt.
Das Wohnungsnot-Dilemma: Mehr Wohnraum allein reicht nicht
Das Thema Wohnungsnot verschwindet nicht aus den Schlagzeilen. Zu wenig diskutiert werde die Verdrängung bestimmter Bevölkerungsschichten aus ihren Wohnungen und Quartieren, so die Wohnforscherin Miriam Meuth. Ein Gespräch darüber, dass mehr neuer Wohnraum das Problem teils sogar verschärfen kann.
«Sie haben ein Recht auf Schutz»
Menschen mit einer Behinderung haben ein erhöhtes Risiko, Opfer von Gewalt zu werden. Gleichwohl wird das Problem in der Öffentlichkeit marginalisiert: Verlässliche Daten gibt es nicht, und Hilfsangebote sind für Betroffene oft nur schwer zugänglich. Warum das so ist, erklärt Prof. Dr. Paula Krüger, die an der HSLU zu Gewalt und Opferschutz forscht.