Von Arabisch bis Spanisch: Sprachen lernen lohnt sich

Trotz «Google translate» und Co.: Die Kurse am Sprachenzentrum der Hochschule Luzern sind heiss begehrt.

Sprachen lernen lohnt sich.

Warum lernen die Studierenden nicht einfach Englisch, das weltweit als Wirtschaftssprache gilt, sondern nach wie vor auch Portugiesisch, Japanisch, Arabisch oder Russisch? Wenn Roberta Brüllmann, Leiterin des Sprachenzentrums der Hochschule Luzern und selber Sprachdozentin, den Studierenden diese Frage stellt, spielt die berufliche Zukunft eine Rolle. Doch sie hört auch ganz andere Gründe: «Weil ich die Sprache schön finde», «Weil ich später einmal in Rom arbeiten und leben will», «Weil ich klassischen Gesang studiere und verstehen möchte, was ich als Traviata singe», «Weil ich mich in eine Italienerin verliebt habe.» Und manchmal sind auch die berufsbezogenen Gründe andere als erwartet: So haben schon verschiedene Design-Studierende erzählt, dass sie Chinesisch wegen der inspirierenden Schriftzeichen lernen möchten. Portugiesisch wurde 2015 ins Angebot aufgenommen, weil der Wunsch plötzlich so häufig geäussert worden war. «2014 hat die Fussball-WM in Brasilien stattgefunden. Wir vermuten hier einen Zusammenhang», schmunzelt Roberta Brüllmann.

Zehn Sprachen bietet das Sprachenzentrum der Hochschule Luzern an: Englisch, Deutsch als Fremdsprache, Französisch, Italienisch, Spanisch, Chinesisch, Russisch, Arabisch, Portugiesisch, Japanisch. In dieser Reihenfolge sind es – bis auf Japanisch – die Sprachen, die Schweizerinnen und Schweizer gemäss Amt für Statistik am liebsten für ihren Beruf lernen möchten. Das Angebot wird als Reaktion auf die steigende Nachfrage stetig ausgebaut.

Testen Sie hier Ihr Sprachwissen.

Chinesische Sprache und Kultur vermitteln

Die Dozierenden am Sprachenzentrum haben ihre eigene Geschichte, wie sie in die Schweiz und an die Hochschule Luzern gekommen sind. Hier zum Beispiel diejenige der Chinesischlehrerin Hsien-Lan Chen.

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