Design & Kunst

36 Artikel
Spiel und Fotografie verschmelzen in Akihiko Taniguchis Werk Parallax, das ebenfalls an der Ausstellung in Winterthur zu sehen, resp. spielen ist. Bild: Fotomuseum Winterthur/Conradin Frei
Was hat ein Selfie-Stick mit dem Horror-Game «Doom» zu tun? Eine gemeinsame Ausstellung des Fotomuseums Winterthur und der Hochschule Luzern bietet Einblicke in die überraschende und schräge Beziehung von Computerspielen und Fotografie.
Und tschüss! Das Austauschstudium neigt sich dem Ende zu.
Für Austauschstudierende waren die letzten Monate besonders aufregend, manchmal auch hart. Welche schönen Erinnerungen sie mit nach Hause nehmen und was sie am meisten gestresst hat, erzählen Arin aus Israel, Maurício aus Brasilien sowie Chelsea und Michael aus der Schweiz, die in Norwegen und Südkorea studierten.
Die beiden Textildesignerinnen Laura Schwyter (Suhr AG) und Célina von Moos (Luzern) haben für ihre Bachelorarbeit Stoffprodukte entwickelt, die dafür sorgen, dass uns auch zuhause genug Berührung zuteilwird. Bild: zvg
Wenn Studierende Stühle aus Pilzen herstellen, Filme über die Klima-Apokalypse drehen oder Boxsäcke zum Knuddeln und Verdreschen kreieren, dann ist wieder Werkschau. 200 Absolventinnen und Absolventen ziehen für die öffentliche Abschlussausstellung des Departements Design & Kunst alle Register ihres Könnens.
HSLU-Forscher Richard Wetzel (hinten rechts) und sein Team übertrugen die Weihnachtsgeschichte in die heutige Zeit. Bild: HSLU
Was entsteht, wenn Informatik auf Kirche trifft? Eine digitale Weihnachtskrippe zum Beispiel. Das gemeinsame Projekt der Luzerner Peterskapelle und von Informatik-Forschenden kann entweder vor Ort in der Kapelle oder auf dem heimischen Rechner erlebt werden.
Projektbild der Petersburger Hängung im Basler Kunstmuseum. Illustration: zvg/Fotografien: 2020, as a collection by Jacques Herzog und Pierre de Meuron Kabinett, Basel. All rights reserved.
Zwei Absolventen des Bachelor Digital Ideation haben für eine Fotoausstellung im Basler Kunstmuseum eine digital-analoge Installation kreiert – und dabei vielleicht sogar ein kleines Stück Kunstgeschichte geschrieben.
Master Informatik-Absolvent Christian von Gunten mit Maske. Bild: zvg
Gut 750 Studierende der Departemente Technik & Architektur, Informatik und Design & Kunst machten diesen Sommer ihren Abschluss. Trotz Corona.
Megan Kelso entwarf Kleider für brustamputierte Frauen. Bild: Raisa Durandi
Was hat eine Website für Zeichenunterricht mit Gender-Studien über Horror-Videospiele und asymmetrischen BHs zu tun? Ganz einfach: Alle drei wurden an der virtuellen HSLU-Abschlussausstellung «wwwerkschau» ausgezeichnet.
Schutzmasken im ÖV
Lange wurde es heiss diskutiert. Nur wenige taten es. Nun hat der Bundesrat es verordnet. Und an der Hochschule Luzern fragen Fachleute gleich mehrerer Departemente, warum so wenige es freiwillig tun: das Maskentragen. Wir stellen verschiedene Erklärungsansätze und ein Projekt vor.
Werk des Datenkünstlers Kirell Benzi. Bild: zvg
Die Grundlage von Kirell Benzis Werk sind Daten und reine kalte Logik – und doch lösen die unwirklich schönen Visualisierungen Emotionen aus. Benzi ist Dozent am neuen Bachelor Data Design & Art.
Edna-Buchmeier mit den Entwürfen für diverse Fassadenelemente. Bild: Fabian Biasio
Wenn Studierende ganze Kirchen zum Vibrieren bringen, die Schönheit von Hörgeräten entdecken oder Häusern ein Gesicht «weben», dann ist wieder Werkschau. Die Abschlussausstellung der Design-, Film und Kunst-Studierenden findet heuer als virtuelle «wwwerkschau» statt.
Ausstellung Sounds of Silence im Museum für Kommunikation Bern. Bild: Museum für Kommunikation Bern
Abschrankungen und Abstandhalten – die Coronakrise verändert die Art und Weise, wie wir Räume nutzen. Das führt zu Unsicherheit und seltsamen Situationen, birgt aber auch gestalterisches Potenzial, sagt Klaus Marek, Leiter des neuen Bachelor Spatial Design an der Hochschule Luzern.
Collage Jahresbericht 2019. Collage: Raisa Durandi
Was haben Berge mit unseren Studierenden zu tun? Finden Sie es beim Quiz zu unserem Jahresbericht heraus.
Der Plotter, der per Post kam. Bild: HSLU/Tom Pawlofsky
Werkstätten und Labors der Hochschule sind geschlossen – also kein Basteln und Tüfteln mehr? Nicht beim Bachelor Digital Ideation. Dozent Tom Pawlofsky hat seinen Studierenden kurzerhand einen selbst entwickelten Bausatz per Post geschickt.
Collage mit den Aktivitäten der HSLU-Mitarbeitenden und -Studierenden @home
Der Präsenzunterricht an der Hochschule Luzern ist bis zum 31. Mai eingestellt, aber das Studium geht weiter: Unter dem Hashtag #hsluathome berichten unsere Studierenden und Mitarbeitenden vom Leben, Lernen und Lehren während der Coronakrise.
Die besten Bettwäsche-Entwürfe kommen 2021 in den Handel. Bild: zVg/Schlossberg
Textildesign-Studierende haben für einen Bettwäsche-Hersteller eine Kollektion entworfen. Dabei gingen sie der Frage nach: Wie lässt sich das Thema Schlaf gestalterisch umsetzen? Drei Entwürfe kommen nun nach einem öffentlichen Wettbewerb in den Handel.
Nur ein Thema unter vielen an der Luzerner Nachhaltigkeitswoche: Wie viel ist uns ein Blauwal wert?
An 36 Schweizer Hochschulen organisieren Studierende Nachhaltigkeitswochen, auch in der Zentralschweiz. Massgeblich daran beteiligt ist HSLU-Student Shathu Vasa.
Die HSLU-Studentin Luisa Zürcher hat das Maskottchen für die Winteruniversiade entworfen.
Luisa Zürcher hat das Maskottchen für die Winteruniversiade entworfen. Vieles an der Arbeit kannte sie bereits aus dem Animationsstudium an der Hochschule Luzern – anderes jedoch nicht.
Nanu, was rollt denn da? Szene aus der Performance Moonwalk von Benjamin Sunarjo. Bild: zVg/Benjamin Sunarjo
Ob an Biennalen, der Documenta oder anderen Kunstschauen: Performances boomen. Aber können Museen diese flüchtige Kunstform überhaupt kaufen und sammeln? Forschende der Hochschule Luzern ermitteln, wie das funktionieren kann.
Druckutensilien aus der Publishingwerkstatt. Bild: Niklaus Spörri
Der Standort 745 Viscosistadt ist die neue Heimat aller Design-, Film- und Kunststudierenden der Hochschule Luzern. 3000 Personen fanden sich an der Eröffnung dieses Kreativzentrums in Emmenbrücke ein.
Visual des gemeinsamen Projekts der Hochschule Luzern und von Schweizer Radio und Fernsehen SRF.
Er ist ein eigenes Medienformat: der 360°-Film. Forschende der Hochschule Luzern untersuchten zusammen mit dem Schweizer Fernsehen, wie man damit Geschichten erzählen kann. Entstanden ist ein Online-Handbuch für Filmschaffende.
Die 745 Viscosistadt in der Abendsonne. Der Gebäudeteil hinten links wurde neu errichtet.
An der Hochschule Luzern – Design & Kunst gestalten Studierende, Dozierende und Forschende die Zukunft – seit diesem Herbst erstmals alle vereint. An der Eröffnung am 30. November 2019 können Interessierte die neuen Werkstätten und Ateliers in der Viscosistadt in Emmenbrücke auf Herz und Nieren testen.
Texaid und Forschende der Hochschule Luzern wollen den textilen Kreislauf weiter schliessen.
Über ein Drittel der gesammelten Altkleider können höchstens noch als Putzlappen oder Reisswolle wiederverwendet werden. Texaid und Forschende der Hochschule Luzern wollen den textilen Kreislauf nun weiter schliessen.
Dejan Barac mit dem Preis für den besten Schweizer Kurzfilm in der Kategorie «Pardi di domani» (Nachwuchsfilm). Bild: Locarno Film Festival/Marco Abram
Von Locarno über Winterthur bis Toronto: Abschlussfilme der Hochschule Luzern laufen regelmässig an renommierten Filmfestivals. An zwei Festivals gab es jüngst sogar einen Preis.
Absolventin Anja Kofmel. Bild Raisa Durandi
Bester Dokumentarfilm, bester Schnitt und beste Musik – Anja Kofmels Anima-Dokfilm «Chris the Swiss» zählte an der Verleihung des Schweizer Filmpreises 2019 zu den grossen Gewinnern. In ihrer Dankesrede sagte Kofmel: «Dieser Film war ein Monster!»
Ein zweites Leben für Einwegkleidung
Wiederverwertete Einwegkleider, Pilzleder und ein Quartier im Ausnahmezustand. Das sind nur drei von insgesamt 200 Abschlussarbeiten am Departement Design & Kunst. Das Thema der Werkschau: Nachhaltigkeit.
Screenshot aus dem PC-Spiel Cubico.
Beim Studiengang Digital Ideation prallen kreatives Chaos und die strikte Welt von Nullen und Einsen aufeinander. Was aus der Kombination von Design und Informatik entstehen kann, zeigen das Computerspiel «Cubico» und zwei weitere Abschlussarbeiten von Studentinnen und Studenten.
Anna Haas. Bild Mara Truog
Anna Haas hat 2007 in Luzern ihr Diplom als Illustratorin gemacht. Das hielt sie jedoch nicht davon ab, sich auch anderen gestalterischen Themen zu widmen.
Die meisten Sport- und Industriehallen müssen saniert werden. Die Hochschule Luzern hat eine textile Dämmung entwickelt, die das Verfahren erheblich vereinfacht – und diesen funktionalen Räumen erst noch eine neue architektonische Qualität verleiht.
Objekt- und Textildesign-Studierende haben für ein Scifi-Stück des Luzerner Theater schräge Kostüme, Requisiten und Musikinstrumente entworfen. Die Aufführungen finden bis am 18. April 2019 in der Viscosistadt in Emmenbrücke statt.
Thesen zur Kommunikation: Marcel Zbinden, Marc Pilloud, Seraina Mohr
Unsere Kommunikation verändert sich laufend, auch durch rasante technische Entwicklungen. Wohin die Reise geht, darauf versuchen Expertinnen und Experten der Hochschule Luzern, Antworten zu finden.
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Kreativer Kopf mit Bodenhaftung: Amadeus Waltenspühl hat nach seinem Abschluss im Master Design viel zu tun und ist auch international gefragt. Trotzdem engagiert er sich für lokale Projekte, die ihm am Herzen liegen.
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Bananenstauden landen nach der Ernte oft im Abfall. Textildesignerin Tina Moor von der Hochschule Luzern hat sich gemeinsam mit einem internationalen Forschungsteam auf die Suche nach neuen Verarbeitungstechniken gemacht, um dieses wertvolle Naturmaterial besser zu nutzen.
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Bis 20. Mai 2019 präsentiert das Musée d’art et d’histoire Neuchâtel zwei Kollektionen mit «Indiennes»-Stoffen: Die historische Sammlung und moderne Motive, die Textildesign-Studierende der Hochschule Luzern auf Grund der alten Vorlagen entwickelt haben.
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Am Ende seiner Ausbildung zum Zeichnungslehrer wusste Andri Pol, dass er nicht unterrichten wollte. 2017 wurde er zum Schweizer Fotografen des Jahres gekürt – und liebt seine Tätigkeit als Dozent.
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Ob sich die Zukunft der Menschheit als Idealwelt im Stile der TV-Serie «Star Trek» oder als Albtraum entpuppt, hänge nicht von der Technologie ab, sondern von uns, sagt Alan Shapiro. Der US-Medientheoretiker und Zukunftsdesigner doziert am Bachelor Digital Ideation der Hochschule Luzern.
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Während der Arbeit für eine gezeichnete Reportage im Comic-Magazin «Strapazin» freundet sich Illustrator Stefan Vecsey mit Hamburger Obdachlosen an. Seine Eindrücke hält er mit Bleistift und Tusche fest.